„Bei den POST Esports Masters kann sich manch einer beweisen“

 

Nach einer unglaublichen Saison trafen sich die besten Spieler der POST Esports Masters auf FIFA21, Clash Royale und League of Legends am 5. und 6. Juni 2021 zu einem Einladungsturnier.
Guillaume Wilke, Projektleiter, erklärt die Herausforderungen dieser zweiten Auflage.

 

Guillaume Wilke, Verantwortlicher für die POST Esports Masters:

Guillaume Wilke, Verantwortlicher für die POST Esports Masters

 

Was war neu in dieser zweiten Saison?

Bei FIFA und Clash Royale wurde ein neues System eingeführt. Bei jedem Spiel gab es zwei Trophäen zu gewinnen: den Titel für den Champion der regulären Saison und einen Pokal für das Invitational-Turnier, das beim Finale am 06.06. ausgetragen wurde.
Bei der League of Legends wurde lediglich um das große Pokalfinale gespielt, das am 05.06. stattfand.

Ebenfalls neu war, dass die Wettkämpfe diesmal jedes Wochenende auf der Plattform Twitch übertragen wurden.. Insgesamt gab es seit Saisonbeginn 13 Livestreams.

 

Wie sieht das Profil der Spieler der POST Esports Masters aus?

Die bei Weitem meisten Spieler sind junge Amateure zwischen 16 und 25. Einige von ihnen haben zwar fast professionelles Niveau erreicht, der einzige Profi ist jedoch Shadow, ein FIFA Esports-Spieler von Standard Lüttich. Bei den POST Esports Masters kann sich manch einer beweisen und vor allem an einem großen Wettkampf teilnehmen. Der Wettkampf verlangt den Spielern einiges ab, weil sie trainieren und Bestleistung liefern müssen, um an den POST Esports Masters teilzunehmen. Bei FIFA21 und Clash Royale gibt es verteilt über etwa 2 Monate 12 Wettkampftage mit 2 bis 3 Spielen pro Tag.

Nebenbei ist die Zahl der an den Qualifikationsspielen teilnehmenden Mädchen im Vergleich zur ersten Saison um 150 % gestiegen. Allerdings hat sich keine Spielerin für die regulären Saisons der 3 Spiele qualifiziert.

 

Sind Sie mit dem Spielniveau zufrieden?

Das Spielniveau steigt! Das Esports-Ökosystem im Großherzogtum wird zunehmend professioneller. Die Spieler (und Teams) nehmen den Wettkampf ernster. Dieser ist inzwischen die Referenz in Luxemburg, aber auch in der Großregion.

 

Welche Ziele haben Sie für Saison 3?

Obwohl für die Qualifikationsrunden mehr Anmeldungen als in der ersten Saison registriert wurden, möchten wir die Zahl weiter steigern. Die hohe Beteiligung an den Qualifikationsrunden ist beruhigend, da es neue Auflagen der Videospielverleger gibt. Diese könnten die Einschreibung zwar behindern, das Positive daran ist jedoch die neue Anerkennung dieser Videospielentwickler.

Ein zweites Ziel wäre es, die POST Esports Masters für weitere Spiele zu öffnen. Die Esports-Szene ist sehr dicht und jede Community ist anders. Wir haben kurz- und mittelfristig interessante Projekte, mehr kann ich aber noch nicht verraten.

 

In vielen Medien wird über die POST Esports Masters berichtet. Ist die Zahl der Zuschauer auf Twitch und der Follower in den sozialen Medien seit letztem Jahr gestiegen?

Vor dem Finale an diesem Wochenende hatten wir über 6.000 Aufrufe auf Twitch seit Beginn der Saison registriert. Das ist eine ausgezeichnete Zahl, denn eine reguläre Saison zieht nicht so viele Zuschauer an wie ein Finale. Am Wochenende des Invitational-Turniers am 5. und 6. Juni verfolgten alleine auf Twitch mehr als 7.000 Zuschauer das Event live.

Bei den sozialen Medien hatten wir dank der 1. Saison bereits eine gute Fanbasis auf Facebook und Instagram. Eine Überraschung kommt von unserem Twitter-Account, der von der Gamer-Community stark genutzt wird, und unserem Twitch-Kanal, der nach dem Invitational-Wochenende die 1.000-Abonnenten-Marke überschritten hat.

 

POST Esport Master - Clash Royale Winner
POST Esport Master - League Of Legends Winner
POST Esport Master - Fifa Winner
POST Esport Master - Equipe POST avec Frany Fayot